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Sieg gegen Olmütz: Mainz zieht ins Conference-League-Viertelfinale ein

"Es fühlt sich sehr gut an", sagte Verteidiger Danny da Costa bei RTL nach dem Spiel, "die Mannschaft hat sehr viel richtig gemacht. Ich glaube, wir sind verdient eine Runde weiter gekommen." Mit Blick auf das Finale in Leipzig dürfe jeder träumen, fügte da Costa hinzu, "aber wir tun gut daran, uns von Spiel zu Spiel heranzutasten."

Zum Match-Center: 1. FSV Mainz 05 vs. Sigma Olmütz

Stefan Posch mit seinem Kopfballtreffer (46.) und Armindo Sieb (82.) sorgten für einen historischen Abend für Mainz 05, Olmütz beendete die Partie nach der Gelb-Roten Karte für Peter Barath (76.) zu zehnt. Während die Rheinhessen in der Bundesliga gegen den Abstieg kämpfen, geht der Traum vom Conference-League-Finale in Leipzig am 28. Mai damit weiter. Die Viertelfinals werden am 9. und 16. April ausgetragen, Mainz hat zunächst Heimrecht.

"Wir wollen uns etwas zutrauen und mutig sein", sagte der Mainzer Coach Urs Fischer vor dem Spiel bei RTL. Seine Profis gehorchten: Von Beginn an waren die Nullfünfer um offensive Akzente bemüht. Mainz hatte Spiel und Gegner im Griff, nach 20 Minuten aber auch Glück, als Danijel Sturm die Gäste-Führung nur knapp verpasste.

Die Partie wurde zunehmend ausgeglichener, die nächste gefährliche Torannäherung verbuchte indes Mainz: Phillipp Mwene zielte aus der Distanz nur knapp rechts am Tor vorbei (35.). Kurz vor dem Pausenpfiff vergab Nelson Weiper mit einem Kopfball die nächste Chance (45.).

Traumstart in Halbzeit zwei

Die zweite Hälfte begann mit einem Paukenschlag: Paul Nebel flankte von der rechten Seite, Posch köpfte zur Führung ein. Davon beflügelt suchte Mainz weiter den Weg nach vorne, Olmütz kam kaum zur Entlastung.

Im weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit verlor die Partie etwas an Tempo, die Gäste blieben weitestgehend harmlos. Der Platzverweis für Barath spielte Mainz in die Karten, der anschließende Freistoß von Nebel klatschte an die Latte (78.). Doch Sieb erhöhte.

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