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Bayern-Aufregung um Neves-Hand: Pinheiro entschied richtig

Laut dem International Football Association Board (IFAB) gilt: Wird ein Spieler bei einem Schuss oder Kopfball eines Mitspielers an der Hand oder am Arm vom Ball getroffen, liegt kein Handspiel vor. Es sei denn, der Ball landet direkt im gegnerischen Tor oder der Spieler erzielt unmittelbar danach ein Tor - in diesem Fall erhält die gegnerische Mannschaft einen direkten Freistoß.

Zum Match-Center: Bayern München vs. PSG

Die Bayern reklamierten dennoch auf Elfmeter - kein Wunder: Sie lagen zu diesem Zeitpunkt 0:1 zurück. Nach dem 4:5 im Hinspiel hätte das das Aus bedeutet.

Experte Kehdir tobt im Studio

Der frühere Weltmeister Sami Khedira sah die Bayern dafür in der 29. Minute "krass benachteiligt". Der bereits verwarnte Nuno Mendes unterband einen Konter mit dem Arm, die Münchner forderten Freistoß und Gelb-Rot. Pinheiro entschied jedoch auf Freistoß für Paris, da er ein vermeintliches Handspiel von Konrad Laimer wenige Augenblicke zuvor ahndete. Die TV-Bilder belegten nicht zweifelsfrei, ob der Österreicher den Ball mit dem Körper, Bein oder Arm berührt hatte.

"Für mich ist es Brust und Oberschenkel", sagte Khedira als Experte bei DAZN: "Das ist eine krasse Fehlentscheidung. Damit greift der Schiedsrichter in ein wunderbares Fußballspiel von zwei tollen Mannschaften ein, das den Spielern gehört."

Pinheiro, der noch bei keinem großen Turnier im Einsatz war, ist seit 2016 FIFA-Schiedsrichter. Am Mittwochabend pfiff er sein 15. Königsklassen-Spiel, das achte in dieser Saison.

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