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Schalkes vor erstem Aufstiegs-Matchball: "Am Samstag wird Großes passieren"

Nur zwölf Monate, nachdem der Traditionsklub aus Gelsenkirchen um den Verbleib in der 2. Liga bangen musste, steht die Bundesliga-Rückkehr kurz bevor. Am Samstagabend (20.30 Uhr/Nitro und Sky) im Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf erwarte er "eine Atmosphäre, die viele noch nicht so erlebt haben", sagte Ex-Schalker Terodde bei einer Sky Sport Presserunde in Düsseldorf.

Zum Match-Center: Schalke 04 vs. Fortuna Düsseldorf

Druck dürfte laut Terodde, Torschützenkönig beim letzten Schalker Aufstieg 2022, kein blau-weißer Profi auf dem Platz verspüren. Zu deutlich sieht er den Schalker Weg vorgezeichnet: "Als Spieler weißt du, du wirst aufsteigen." Sieben Punkte Vorsprung auf Rang drei bei noch drei verbleibenden Spielen stützen seine These, bei einem Sieg gegen Düsseldorf wäre alles klar.

Offensivere Ausrichtung nach der Winterpause

Auch beim bisweilen noch immer zurückhaltenden Miron Muslic geriet Terodde regelrecht ins Schwärmen. Der Trainer, den er vor der Saison "nicht auf dem Zettel hatte", habe Schalke "neues Leben eingehaucht, nachdem zuvor keine Identität mehr vorhanden war". Das Vorgehen im Winter, als Schalke trotz Herbstmeisterschaft noch wenig gefestigt schien, unterstreicht die Akribie, die ihn auszeichnet.

"Viele Trainer würden als Herbstmeister ihren Spielstil beibehalten. Miron hat aber erkannt, dass wir nach vorne gefährlicher werden müssen und wir neue Spielerprofile benötigen", sagte Kapitän Kenan Karaman jüngst der Sport Bild. Der neue Sportvorstand Frank Baumann trug mit den Top-Transfers Edin Dzeko, Dejan Ljubicic, Moussa Ndiaye und Adil Aouchiche seinen Teil im Winter bei und baute das Aufstiegsgerüst mit.

Nur ein Punkt sorgt vor der großen Aufstiegsparty für Fragezeichen: Platzsturm, ja oder nein? Vor vier Jahren entwickelte sich die Feier auf dem Rasen zum unschönen Nebenschauplatz. Beim Überwinden des Grabens zwischen Spielfeld und Tribüne verletzten sich einige Fans. "Das Stadion ist nicht für einen Platzsturm gemacht", sagte Terodde, der auf einen geordneten Ablauf hofft und "dass alles gesittet vonstattengeht. Denn wenn wieder Panik ausbricht, wäre das natürlich der Worst Case."

Rasen muss sich fürchten

Der Moment des Triumphs solle zudem den Helden auf dem Rasen gehören. "Als Spieler würde ich mir wünschen, dass man fünf oder zehn Minuten nach Abpfiff auch mal nur mit den Mitspielern hat, dass man sie nochmal umarmen kann", sagte der Experte.

Die Marschroute, wenn am Samstagabend gegen 22.20 Uhr der Abpfiff ertönt, steht laut Terodde aber fest: "Am Ende wird der Rasen nicht mehr Rasen bleiben, das Tornetz wird kaputt geschnitten - das gehört auch immer dazu."

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