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Tottenham vor dem Abgrund: Zahlen und Fakten zum Schlüsselspiel bei Wolverhampton

Für die "Lilywhites" zählt am Samstag nur ein Sieg. Um die Abstiegsränge endlich zu verlassen, brauchen sie zudem Schützenhilfe von Everton gegen West Ham.

Zum Match-Center: Wolverhampton Wanderers vs. Tottenham Hotspur

Die Lage unter Roberto De Zerbi ist prekär: Tottenham ist das einzige Team der Premier League, das im Jahr 2026 noch keinen Sieg eingefahren hat. Sollten sie erneut patzen, würden sie ihre historische Negativserie von 16 sieglosen Spielen aus den Jahren 1934/35 egalisieren.

Besonders bitter: Die Spurs verloren ihre letzten drei Gastspiele bei den Wolves – so viele wie in den 16 Partien davor zusammen. Statistisch gesehen ist es jedoch höchste Zeit, diesen Fluch zu brechen.

Rob Edwards’ beeindruckende Bilanz

Wolves-Coach Rob Edwards hat gegen Tottenham eine weiße Weste: Seit August 2022 ist sein Team in sechs Begegnungen ungeschlagen (4 Siege, 2 Remis). Das ist beachtlich, wenn man bedenkt, dass die Wolves für ihre ersten vier Siege gegen die Spurs noch 17 Anläufe brauchten. Das letzte Duell im September endete dramatisch, als Joao Palhinha in der 94. Minute den Ausgleich für die Wolves erzielte und den Spurs den sicher geglaubten Sieg entriss.

Der einzige Mutmacher für die Nordlondoner: Auch die Wolves erleben eine Horrorsaison mit bereits 22 Niederlagen. Dennoch verdeutlichen die Zahlen den Niedergang beider Klubs: In den letzten zwei Spielzeiten holten keine anderen Teams, die durchgehend in der Liga waren, so wenig Punkte (Wolves 59, Spurs 69).

Mit 42 (Wolves) bzw. 38 Niederlagen (Tottenham) in diesem Zeitraum stellen beide Vereine die schwächsten Bilanzen der Liga. Die Gastgeber blieben zudem in dieser Saison bereits 17-mal ohne Torerfolg und verloren die letzten zwei Partien deutlich (0:4 gegen West Ham, 0:3 gegen Leeds).

Der Schlüssel zum Erfolg: Das erste Tor

Tottenham wartet seit sieben Auswärtsspielen auf einen Dreier; der letzte Sieg in der Fremde datiert vom Dezember gegen Crystal Palace. Statistisch gesehen ist die Führung für die Spurs die halbe Miete: Sieben von acht Spielen wurden gewonnen, wenn man das 1:0 erzielte. Doch zuletzt wackelte die Defensive: In den letzten fünf Partien mit eigener Führung gab es keinen Sieg mehr, dafür aber elf Gegentore.

Hoffnungsträger bleibt Richarlison, der mit neun Saisontoren bester Schütze der Spurs ist. Bei den Wolves verteilen sich die Tore auf Tolu Arokodare, Rodrigo Gomes (je 3) und Mateus Mane (2).

Für Roberto De Zerbi geht es nun um alles: Bleibt er seinem offensiven, fast übermütigen Stil treu, oder wählt er einen pragmatischeren Ansatz zur Rettung? Die Rechnung ist simpel: Tottenham muss mehr Punkte holen als West Ham. Angesichts der schweren kommenden Aufgaben gegen Aston Villa und Chelsea ist ein Sieg im Molineux Pflicht.

Die Personalsituation bleibt unterdessen angespannt. Kapitän Cristian Romero fällt ebenso aus wie Kudus, Kulusevski, Davies, Vicario und Odobert. Immerhin: Die Liste ist etwas kürzer als noch vor wenigen Wochen. Bei den Wolves fehlen Mosquera, Johnstone und Medina sicher; vier weitere Stammkräfte, darunter Keeper Jose Sa, wackeln noch.

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