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Bayern München sehnt sich nach Berlin: "Wollen noch mehr Pokale"

Auch Erfolgstrainer Vincent Kompany unterstrich zwei Tage nach dem Gewinn der 35. deutschen Meisterschaft die Bedeutung des DFB-Pokals für die gierigen Münchner. "Das ist für uns ein ganz besonderes Spiel. Letzte Woche war in der Champions League das Rückspiel gegen Madrid. Aber das jetzt ist genauso wichtig", betonte der 40-Jährige.

Zum Match-Center: Bayer Leverkusen vs. Bayern München

Letztmals hatte der Rekordpokalsieger (20 Titel) vor sechs Jahren im Berliner Olympiastadion im Finale gestanden – damals beim 4:2 gegen Leverkusen allerdings zu Coronazeiten unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Richtiges Endspiel-Feeling hatten die Bayern zuletzt 2019 beim 3:0 gegen Leipzig erlebt. Nun soll diese lange Durststrecke endlich beendet werden.

Vorstandschef Jan-Christian Dreesen sprach deshalb von einem "ganz, ganz wichtigen Spiel, auch für unsere Fans. Wir wollen unbedingt mal wieder nach Berlin. Von daher gilt es nach den bescheidenen Feierlichkeiten, in Leverkusen zu bestehen." Denn, ergänzte Eberl: "Wir wollen noch mehr Pokale." Am allerliebsten das Triple.

Erst DFB-Pokal, dann CL-Fokus

Auf diesem Weg rückt aber selbst das Gigantenduell in der Königsklasse gegen Titelverteidiger Paris Saint-Germain (28. April und 6. Mai) erst einmal in den Hintergrund. Nur Leverkusen zählt. "Jetzt braucht es diesen totalen Fokus", sagte Kompany, der mit den Bayern im vergangenen Jahr im Achtelfinale (0:1) an der Werkself gescheitert war.

An Revanche denkt der Belgier aber nicht. "Es geht jetzt nur darum, was vor uns liegt", sagte er und fügte bestimmt an: "Keiner von uns wird dieses Spiel unterschätzen. Vertrauen haben wir, aber wir wissen, was auf uns zukommt. Es war immer ein totaler Kampf."

Deshalb wollte Eberl auch nichts von etwaigen Titelfeierlichkeiten hören. Da sei er ohnehin "raus. Da gibt es andere im Verein, die sich damit beschäftigen. Wir müssen erst das Sportliche erledigen, und wenn wir dann feiern können, dann feiern wir."

Allerdings will Leverkusen in einem "besonderen Spiel" zum Partycrasher werden. "Das ist eine Top-Mannschaft, ohne Frage. Aber wir haben auch schon Top-Mannschaften in diesem Jahr geschlagen", sagte Bayer-Geschäftsführer Simon Rolfes. Es werde "schwer. Aber trotzdem, im Pokal gibt es auch solche Möglichkeiten."

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