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Groß schützt Julian Nagelsmann: Glaubwürdigkeit hat "nicht gelitten"

"Der Sport, speziell der Fußball, ist ein Tagesgeschäft, das immer auch mal schwere Entscheidungen erfordert", führte der Profi von Brighton & Hove Albion aus: "Toni Kroos kam zur Europameisterschaft 2024 zurück, das war im Nachhinein ein Glücksfall für Deutschland und für uns als Mannschaft. Es gibt eben Ausnahmespieler, auf die man möglichst nicht verzichten sollte."

Dazu zählt Pascal Groß auch Manuel Neuer, den Nagelsmann für die WM aus dem Ruhestand und zum DFB-Team zurückgeholt und seiner erklärten Nummer eins Oliver Baumann vor die Nase gesetzt hat. 

"Das Ego muss daheimbleiben"

Persönliche Befindlichkeiten aber müssten hinten angestellt werden, betonte Groß mit Blick auf seine eigene Rolle als Ersatzmann. "Wir spielen alle für Deutschland. Das Ego muss daheimbleiben, weil wir alle für ein gemeinsames Ziel kämpfen."

Groß versprach, zu "100 Prozent" da zu sein, wenn er gebraucht werde. Ansonsten wolle er "mannschaftsdienlich" sein und seine Mitspieler unterstützen. "Diese Rolle ist extrem wichtig, damit wir die Energie und die Trainingsintensität hochhalten und uns gegenseitig zu Höchstleistungen antreiben."

Der 34-Jährige ist überzeugt: "Wir können mit den Großen mithalten." Neben defensiver Stabilität brauche es für den Triumph die "Klasse" der Ausnahmespieler Florian Wirtz, Jamal Musiala und Kai Havertz ("Unsere Zugpferde"), das habe etwa die WM 2014 und dort das Achtelfinale gegen Algerien gezeigt. "Manuel Neuer hat in diesem Match das beste Torwartspiel gezeigt, das ich je in meinem Leben gesehen habe."

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