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"Arbeit endet mit der Weltmeisterschaft": Uruguay-Trainer Bielsa bestätigt Abschied

Obwohl er seine Aussagen nicht weiter vertiefte, berichten lokale Medien übereinstimmend, dass der Argentinier seinen laufenden Vertrag nicht verlängern wird. Das Arbeitspapier endet nach der Endrunde, die vom 11. Juni bis 19. Juli in den USA, Mexiko und Kanada ausgetragen wird.

"An einer Weltmeisterschaft teilnehmen zu dürfen, ist für jeden Profi wie ein kleines Wunder", betonte er. "Ich werde Uruguay für immer dankbar sein, dass ich hier noch einmal ein solches Turnier erleben durfte."

Für den Routinier wird es die dritte Weltmeisterschaft als Chefcoach an der Seitenlinie sein. Zuvor war er bereits mit Argentinien (2002 in der Gruppenphase) und mit Chile (Achtelfinal-Aus gegen Gastgeber Brasilien 2014) bei einer WM vertreten.

Nach seiner erfolgreichen Ära bei Leeds United hatte Bielsa das uruguayische Team im Jahr 2023 als Nachfolger von Diego Alonso übernommen. Der Einstand verlief absolut vielversprechend: Er führte die "Celeste" souverän durch die CONMEBOL-Qualifikation und bis auf den dritten Platz bei der Copa América 2024.

Zweifel vor dem Turnierstart

Zuletzt begann das Verhältnis zur Mannschaft jedoch spürbar zu bröckeln. Ausgelöst durch öffentliche Kritik von Uruguays Rekordtorschütze Luis Suárez kamen vermehrt interne Konflikte ans Licht, die zunehmend Zweifel an Bielsas Menschenführung aufkommen ließen. Auch sportlich lief es für Uruguay zuletzt wechselhaft: Neben Remis gegen England und Algerien im Länderspielfenster im März gab es im vergangenen November eine herbe 1:5-Niederlage gegen die USA.

Uruguay startet am 15. Juni gegen Saudi-Arabien in die Weltmeisterschaft, ehe in den weiteren Gruppenspielen Kap Verde und Spanien warten.

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