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Fischer nach Mainzer Ausscheiden stinksauer: "Es war unterirdisch"

Entsprechend bedient war Trainer Urs Fischer. "Wir waren wirklich überfordert. Die haben uns aufgefressen. Wir hatten keine Antwort über 90 Minuten", sagte der Schweizer bei RTL: "Es war unterirdisch. Wir haben uns nicht getraut, den Ball laufen zu lassen. Dafür braucht es Mut, den hatten wir nicht."

Tatsächlich platzte der Traum vom Endspiel in Leipzig am 27. Mai nach einer desolaten Leistung jäh. Sebastian Nanasi (26.) und Abdoul Ouattara (35.) hatten das scheinbar beruhigende Polster aus dem Hinspiel früh egalisiert, Julio Enciso (69.) und Emmanuel Emegha (74.) trafen die Mainzer dann bis ins Mark.

Über weite Strecken offenbarte sich ein Klassenunterschied. Ohne den überragenden Keeper Daniel Batz, der sogar einen Foulelfmeter von Emegha (66.) parierte, wäre das Aus schon früher besiegelt gewesen. Von den Rängen im Elsass hallte es schon vor dem Schlusspfiff hämisch "Auf Wiedersehen".

Heidel beruhigt die Gemüter

"Wir hatten gegen eine klasse Mannschaft keine Chance. Dann muss man das auch einfach mal akzeptieren – und dann geht es weiter für uns", sagte der Mainzer Sportvorstand Christian Heidel: "Wie gehen dennoch erhobenen Hauptes raus, wir haben gegen die wahrscheinlich beste Mannschaft im Wettbewerb verloren. Wir hätten viele, viele Dinge besser machen müssen, um eine Chance zu haben."

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