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Zwei Jobs beim FC Bayern: Spielerin Eriksson scoutet auch für die Männer

"Vor fast genau einem Jahr erhielt ich eine E-Mail von einem Mitarbeiter des Vereins, der mir unbekannt war", berichtete die 32-Jährige am Rande des Champions-League-Spiels der Bayern gegen Real Madrid im skandinavischen Sender Viaplay. Bei dem Anrufer habe es sich um Chefscout Christoph Kresse gehandelt, "der mich fragte, ob ich Interesse hätte, im Scouting-Bereich zu arbeiten".

Das tut sie inzwischen – bei den Männern. Spielerinnen zu sichten, würde sie als "großen Interessenkonflikt" betrachten. Mit der neuen Aufgabe fühle sie sich sehr wohl. Zuständig ist sie aber nicht wie zu vermuten für Skandinavien, sondern für "den südamerikanischen Markt".

Wie geschaffen für den Scouting-Job

Klubdirektorin Bianca Rech bestätigte Erikssons Engagement auf SID-Anfrage. "Es ist uns wichtig und wir fördern es, wenn sich Spielerinnen während ihrer aktiven Karriere bereits intensiv Gedanken über die Zeit danach machen", sagte sie, "mit diesem Ziel haben wir auch vor zwei Jahren unser Mentoring-Programm 'EmpowerHer' gestartet, bei dem wir die Spielerinnen mit Mentorinnen und Mentoren aus der freien Wirtschaft vernetzen."

Magdalena Eriksson sei "eine professionelle Persönlichkeit auf und neben dem Platz", betonte Rech, "wir wissen schon lange, wie gut Magda auch im taktischen Bereich ist oder darin, Stärken von Spielerinnen und Spielern zu erkennen und zu analysieren. Daher freut es uns sehr für sie, dass sie sich hier zusätzliches Wissen aneignet."

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