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Hertha setzt auf "Kontinuität": Görlich gibt Trainer Leitl erneut Rückendeckung

Man wolle auf "Kontinuität" setzen, erklärte Görlich. Man habe die Entscheidung frühzeitig getroffen, "weil ich glaube, auch wir intern brauchen eine gewisse Planungssicherheit." Dass ein Auftreten wie beim 1:6 (1:0) bei Arminia Bielefeld zum Saisonabschluss "in keinster Art und Weise zu akzeptieren" sei, sei dennoch klar.

"Können mit den Spitzenteams mithalten"

Im Anschluss an die Pleite am vergangenen Sonntag hatten die Anhänger ihrem Unmut Luft gemacht, unter anderem waren auch "Leitl-raus"-Rufe zu hören gewesen. Für den Ärger der Fans zeigte Görlich Verständnis. "Ich kann die Frustentladung komplett nachvollziehen", erklärte er: "Ich glaube, wir sollten einfach nur aufpassen, dass sich die Kritik auf die Sache und nicht auf einen Menschen konzentriert."

Als Siebter hat die Hertha die angestrebte Rückkehr ins Oberhaus klar verpasst. Laut Görlich habe der Verein "Klarheit" geschaffen, an welchen Themen es gelegen habe und nannte unter anderem das Verhalten bei Standards. Auch Sportdirektor Weber monierte: "Wir sind eigentlich von Anfang an immer hinterhergelaufen. Wir können mit den Spitzenteams mithalten, aber wir können es nicht konstant."

Mit Blick auf den Sommer rechnet Görlich nun "mit einem intensiven Transferfenster". Man werde "Qualität verlieren", erklärte der Geschäftsführer.

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