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Nach Shitstorm: Öffentliche Verkehrsmittel im WM-Finalort jetzt doch billiger

New Jerseys Gouverneurin Mikie Sherrill teilte am Dienstagabend mit, dass ein Hin- und Rückfahrtticket für den Zug nun 98 US‑Dollar kosten werde. Zuvor waren 150 Dollar angekündigt worden, was einen Sturm der Entrüstung ausgelöst hatte. Auch der neue Preis liegt noch immer deutlich über dem regulären Tarif von 12,90 Dollar.

Das Stadion, Heimstätte der NFL-Teams New York Giants und New York Jets, liegt rund 16 Kilometer westlich von Manhattan und ist einer der zentralen Austragungsorte des Turniers. Am 19. Juli steigt dort das Endspiel.

Sherrill erklärte auf der Plattform X, dass Sponsoren einen Teil der Fahrtkosten übernähmen und keine Steuergelder aus New Jersey eingesetzt würden. Auch New York reagierte. Gouverneurin Kathy Hochul kündigte eine drastische Reduzierung der Buspreise an: Der Preis für die Hin- und Rückfahrt zum MetLife Stadium sinkt von 80 auf 20 Dollar. Zudem sollen 20 Prozent der Bustickets für Einwohner des Bundesstaates New York reserviert werden.

Schulbusse als Transfermittel

"Die Ausrichtung der Weltmeisterschaft ist eine einmalige Gelegenheit für die New Yorker – eine Gelegenheit, die sich nur einmal pro Generation bietet –, und wir gestalten dieses Weltklasse-Ereignis so erschwinglich und zugänglich wie möglich", sagte Hochul. Um die erwarteten Zuschauerströme zu bewältigen, setzen die Behörden zusätzlich auf klassische gelbe Schulbusse.

An fünf Spieltagen, darunter das WM‑Finale, soll die Zahl der verfügbaren Busplätze von 10.000 auf 18.000 steigen. Bei drei weiteren Partien, die an Schultagen stattfinden, stehen 12.000 Plätze zur Verfügung.

Der öffentliche Nahverkehr gilt als entscheidend für den Transport der Fans, da die Parkmöglichkeiten rund um das MetLife Stadium aus Sicherheits- und Platzgründen nahezu vollständig gestrichen wurden. Die USA richten die WM gemeinsam mit Mexiko und Kanada aus, das Turnier beginnt am 11. Juni.

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