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"Unglaubliche Nacht" mit Finaleinzug gekrönt – Arsenal träumt vom Henkelpott

Die Fans des FC Arsenal sangen unaufhörlich "North London forever", in der Kabine herrschte "Chaos" und Mikel Arteta bekam das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht.

"Es war eine unglaubliche Nacht. Wir haben gemeinsam Geschichte geschrieben", sagte der überglückliche Teammanager nach dem 1:0 im Halbfinal-Rückspiel gegen Atlético Madrid: "Es ist eine unfassbare Leistung. Nach 20 Jahren stehen wir zum zweiten Mal in unserer Geschichte wieder im Champions-League-Finale." Anders als 2006 in Paris soll der Traum vom Henkelpott in Budapest nun endlich in Erfüllung gehen.

Historische Chance

Am 30. Mai zählt für Kai Havertz & Co. nichts als der Titel. Den Gunners – die im April noch einzubrechen drohten und zwei Titel verspielten – steht Ende Mai die womöglich größte Woche der Klubgeschichte bevor.

Erst könnte sich Arsenal nach 22 Jahren wieder die Meisterschaft sichern, sechs Tage später dann erstmals den Henkelpott. Arsenal sei "nur noch vier Spiele von der Unsterblichkeit entfernt", schrieb die Times.

Trust the process

Artetas mitunter verhöhntes Motto ("Vertraue dem Prozess") scheint endlich aufzugehen. Der Spanier ist insgesamt schon über ein Jahrzehnt im Verein – zunächst als Spieler und seit Dezember 2019 als Trainer.

Nach verspielten Meisterschaften und Enttäuschungen in Europa bröckelte sein Mantra immer wieder. Doch das ist vorerst vergessen. Am Dienstagabend sah Arteta jubelnden, teils gar weinenden Fans in die Augen. "Oft ist es schwer, den richtigen Grund zu finden, warum wir das machen. Aber wenn solche Momente eintreten, dann ist alles, was wir tun, es wert."

Entsprechend ausgelassen wurde der Finaleinzug gefeiert, die Sun berichtete von "zahlreichen überfüllten Pubs" in London. Schon im Emirates Stadium hatten die Anhänger eine eindrucksvolle Kulisse geschaffen. "Das hat diesen Moment so besonders gemacht. So etwas habe ich im Stadion noch nie erlebt", sagte Arteta.

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