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Hjulmand bei Leverkusen unter Druck: DFB-Pokal als letzte Chance?

Denn während bereits Nachfolger für den angezählten Dänen gehandelt werden, will Hjulmand mit seiner Mannschaft unbedingt ins Endspiel nach Berlin – muss dafür im Halbfinal-Kracher am Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF und Sky) mit dem FC Bayern aber die größtmögliche Hürde überwinden.

Zum Match-Center: Bayer Leverkusen vs. Bayern München

Der DFB-Pokal ist dabei die letzte Titelchance für die Rheinländer. Und für Hjulmand nach einer bisher enttäuschenden Bundesliga-Saison wohl die letzte Chance, seinen Job über den Sommer hinaus zu retten.

Es gehe nicht um seine Person, sagte Hjulmand zuletzt, "es geht um die Mannschaft. Das ist das Wichtigste." Das Problem: Die Mannschaft spielt in dieser Saison unter Hjulmand viel zu inkonstant. Auf zwei gute Auftritte gegen Wolfsburg (6:3) und in Dortmund (1:0) folgte am vergangenen Samstag der heftige Rückschlag gegen den FC Augsburg (1:2).

Fußball sei manchmal "brutal", sagte Hjulmand, der weiß: Als Tabellensechster ist die anvisierte Champions-League-Qualifikation und damit das große Saisonziel in akuter Gefahr.

Und das wird für Hjulmand, dem auch schon zu wenig Emotionalität und Überzeugungskraft vorgeworfen wurde, zum Problem. Acht Monate ist der 54-Jährige bei Bayer erst im Amt. Nun verdichten sich die Anzeichen, dass im Sommer trotz eines Vertrages bis 2027 schon wieder Schluss sein könnte.

Medienberichten zufolge kommen Fabian Hürzeler (Brighton & Hove Albion), Oliver Glasner (Crystal Palace) und Andoni Iraola (AFC Bournemouth) als Nachfolger infrage. Oder kann ein Triumph im DFB-Pokal die Bayer-Saison retten?

DFB-Pokal ist "eine große Möglichkeit"

Von diesem Ansatz hält Rolfes nichts. "Nein, es ist nicht eine Rettung", sagte der Sport-Geschäftsführer, "das ist eine große Möglichkeit für diesen Verein, wieder ins Pokalfinale einzuziehen und auch einen Titel zu holen." Bayer winkt das zweite Endspiel in drei Jahren, 2024 gewann die Mannschaft in Berlin unter Meistertrainer Xabi Alonso das Double.

Der Schatten des charismatischen Spaniers ist bei Bayer bis heute riesig. Drei-Spiele-Trainer Erik ten Hag und Hjulmand konnten die entstandene Lücke nicht füllen. Doch Hjulmand bleibt gelassen. Am Ende müsse man versuchen, nur die "Dinge zu verändern, auf die du Einfluss hast", sagte er. Zumindest seine Zukunft kann er im Saisonendspurt noch entscheidend beeinflussen.

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