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Sehnsuchtsort Istanbul und Zuspruch von Legende: Veredelt Freiburg die Traumsaison?

Es wäre die Fortsetzung eines historischen Laufs. Das Finale am 20. Mai am Bosporus wäre die Krönung einer Saison voller Höhen, welche die Mannschaft von Erfolgstrainer Julian Schuster sich wohl nicht einmal selbst zugetraut hätte. Doch der Hunger ist damit noch nicht gestillt. "Wir fiebern dem Spiel entgegen. Wir werden dafür sorgen, dass die Jungs bereit sind", versicherte Schuster.

Zum Match-Center: Freiburg vs. Braga

Die ganze Stadt steht vor dem Heimspiel am Donnerstag (21.00 Uhr/RTL) hinter dem SC, Zuspruch gab es auch von einer Vereinsikone. "Sie sind in dieser Saison sehr stabil und hungrig. Vor allem zu Hause können sie noch einmal deutlich mehr Wucht entwickeln. Das ist ein echter Vorteil", sagte Nils Petersen, der jüngst als Freiburger Rekordtorschütze von Vincenzo Grifo abgelöst worden war, bei Web.de News.

Momentum auf der Seite Bragas

Doch der langjährige Stürmer der Breisgauer mahnte auch. Obwohl das Ergebnis aus dem Hinspiel "noch okay" sei, um es umzudrehen: "Die Art und Weise tat weh. Wenn man so spät verliert, nimmt man viel Frust mit nach Hause." Der sonst glänzende Torwart Noah Atubolu hatte in der Nachspielzeit einen Ball vor die Füße von Bragas Mario Dorgeles abprallen lassen, der das Spiel und das Momentum auf die portugiesische Seite lenkte.

Für Eggestein war es daher "leider nicht das Hinspiel-Ergebnis, das wir uns gewünscht haben. Das wollen wir jetzt drehen." Sein Trainer setzt dabei auf den Heimvorteil: "Wir wissen, welche Wucht in unserem Stadion entstehen kann. Die Fans werden mit Sicherheit die zwölfte Frau und der zwölfte Mann sein, den wir benötigen werden. Das wird ein Faktor sein", sagte Schuster. Er forderte dennoch "Geduld" von Fans und Mannschaft.

Mit diesem Rezept soll das Ticket nach Istanbul gebucht werden, dort würde ein englisches Team warten. Nottingham Forest und Aston Villa (Hinspiel: 0:1) ermitteln den anderen Finalteilnehmer. Laut Petersen wäre dann "einiges drin" für seinen Ex-Klub: "In einem Spiel sowieso immer."

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