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"Kein Problem" laut Präsidentin Sheinbaum: Iran darf WM-Quartier in Mexiko beziehen

Erst am Samstag hatte der iranische Verbandspräsident Mehdi Taj in einem Video bei Telegram mitgeteilt, dass der Weltverband FIFA eine Verlegung des Quartiers von den USA nach Mexiko genehmigt habe. Dementsprechend zieht es das Team Melli nun nach Tijuana und nicht wie ursprünglich geplant nach Tucson im US-Bundesstaat Arizona. Laut Sheinbaum arbeiten die mexikanischen Behörden derzeit mit der FIFA die Details des Aufenthalts aus.

Der Iran befindet sich seit Ende Februar in einem Krieg mit den USA. Allein die Teilnahme der Fußball-Nationalmannschaft des Landes in den Vereinigten Staaten unter diesen geopolitischen Umständen war seither zu einem Diskussionsthema geworden.

Logistischer Vorteil für Iran?

Die iranische Auswahl ist für die Vorrunde des Turniers in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) in Gruppe G gelost und startet am 15. Juni in Los Angeles gegen Neuseeland ins Turnier. Anschließend trifft das Team erneut in Los Angeles auf Belgien und bestreitet das letzte Gruppenspiel gegen Ägypten in Seattle.

Taj erklärte, Tijuana liege näher an den Spielorten Irans als das zunächst geplante Quartier in Arizona. "Die Flugzeit zu unseren beiden Spielen in Los Angeles beträgt nur 55 Minuten. Das ist deutlich kürzer als nach Tucson", so der Verbandspräsident. Die iranische Nationalmannschaft befindet sich derzeit in einem Trainingslager in Antalya in der Südtürkei. Einige Spieler reichten am Donnerstag in der US-Botschaft in Ankara ihre Visaanträge für die Weltmeisterschaft ein.

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