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Pauli-Coach Blessin bleibt optimistisch: "Haben es in der eigenen Hand"

"Es geht sicherlich nicht spurlos an einem vorbei, aber man muss sich der Sache auch stellen", sagte der 52-Jährige zu den Fanreaktionen nach einer völlig unzureichenden ersten Halbzeit: "Es gibt jetzt aber keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Es sind noch zwei Spiele, wir haben es in der eigenen Hand."

Zum Match-Center: FC St. Pauli vs. Mainz 05

Nach dem frühen 0:1 durch Phillip Tietz (6.) fehlte es den Kiezkickern an fast allem, was es zum erfolgreichen Bestehen des Kampfes um den Klassenerhalt braucht. "Diese ganz einfachen Geschenke, die wir hergeben, killen uns momentan", sagte Blessin zum Fehler im Zusammenspiel von Hauke Wahl und Eric Smith. Der Anschlusstreffer des eingewechselten Abdoulie Ceesay (87.) kam nach dem 0:2 durch Phillipp Mwene (40.) deutlich zu spät.

Irvine: "Alles kann passieren"

Aufzugeben kommt für den Schwaben Blessin keinesfalls in Betracht. "Ich werde jetzt nicht den Bettel hinschmeißen. Ich stehe dazu und bin davon überzeugt, dass wir es zusammen schaffen." St. Pauli könnte nach dem schweren Auswärtsspiel bei RB Leipzig kommenden Samstag am 34. Spieltag ein Abstiegsshowdown gegen den VfL Wolfsburg bevorstehen. Der direkte Konkurrent zog mit einem 1:1 beim SC Freiburg nach Punkten gleich, überholte St. Pauli aufgrund der besseren Tordifferenz aber und liegt nun auf dem Relegationsrang.

"Wir müssen weiter dran glauben", sagte Kapitän Jackson Irvine und pflichtete damit seinem Trainer bei: "Es sind noch sechs Punkte zu vergeben. Alles kann passieren."

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