Sie habe sich am 18. März auf dem Trainingsgelände von Aston Villa unwohl gefühlt und die Teamärztin aufgesucht, berichtete Kearns. "Ich hatte 42 Grad Fieber und zitterte am ganzen Körper. Wir fuhren ins Krankenhaus, und dort erfuhren wir sofort, dass wir das Baby verloren hatten und ich eine Sepsis entwickelt hatte. Es war ein Schock. Mein ganzes Leben veränderte sich von einem Moment auf den anderen."
Trauma nicht überwunden
Kearns sagte, sie sei der Teamärztin dankbar für den Rat, sofort ein Krankenhaus aufzusuchen. "Wir mussten drei, vier Tage lang die Hölle im Krankenhaus in Birmingham durchmachen. Ich glaube, wir haben erst jetzt richtig verstanden, was wir alles durchgemacht haben", sagte sie: "Ich bin den Ärzten hier bei Villa so dankbar, denn wäre ich an dem Tag zu Hause gewesen und hätte meine Mutter angerufen und gesagt: 'Ich fühle mich etwas erkältet', hätten wahrscheinlich alle nur gesagt: 'Schlaf dich aus' oder so."
Kearns hatte das Trainingsgelände von Villa besucht, um ihre Teamkolleginnen zu sehen und an ihrer Fitness zu arbeiten. Sie habe noch immer mit dem psychischen Trauma zu kämpfen, sagte sie.