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Majestätsbeleidigung? England-Trainer Tuchel begründet Verzicht auf Alexander-Arnold

Obwohl Alexander-Arnolds Premierensaison bei Real Madrid immer wieder von Verletzungen überschattet wurde, ist der Rechtsverteidiger seit Februar wieder voll belastbar und absolvierte seither neun Pflichtspiele. Tuchel betonte jedoch, dass seine Entscheidung nichts mit mangelnder Wertschätzung zu tun habe.

"Ich weiß sehr genau, was Trent der Mannschaft geben kann", erklärte Tuchel. "Ich habe oft gegen ihn und Liverpool gespielt – es war nie einfach. Ich kenne seine Qualitäten in- und auswendig."

Härtefälle machen Tuchel zu schaffen

Dennoch setzt der Coach auf Kontinuität: "Wir waren im September, Oktober und November sehr stark. Die Spieler, die aktuell für die Rechtsverteidiger-Position im Camp sind, haben sich bewährt. Sie müssen jetzt um ihr Ticket kämpfen und zeigen, dass sie diesen Platz dauerhaft verdienen."

Alexander-Arnold stand zuletzt im Sommer 2025 beim knappen 1:0 gegen Andorra für die "Three Lions" auf dem Platz. Neben ihm strichen auch andere prominente Namen die Segel: So fehlt Ollie Watkins (Aston Villa), der mit lediglich drei Toren aus 16 Spielen im Jahr 2026 im Formtief steckt.

Tuchel gab offen zu, dass ihm diese Härtefälle nicht leichtfallen: "Es ist eine harte Entscheidung gegen Trent – ebenso wie gegen Ollie Watkins oder Luke Shaw. Aber solche sportlichen Abwägungen gehören zum Job. Wir bleiben vorerst bei Quansah, Livramento und Spence."

Auch im Sturmzentrum experimentiert Tuchel lieber: "Ich habe mich bewusst für Dominic Solanke und Dominic Calvert-Lewin entschieden. Sie kenne ich weniger gut als Ollie Watkins. Von Ollie habe ich ein sehr klares Bild aus den Turnieren und der Qualifikation. Jetzt möchte ich mir zwei andere Spieler ansehen, um meine Meinung zu vervollständigen."

Abschließend unterstrich er: "Mir ist bewusst, dass Trent ein riesiger Name ist. Er ist ein Ausnahmetalent mit einer beeindruckenden Karriere. Doch für den Moment bleibe ich bei dem Kader, der bereits die letzten Trainingslager gemeinsam bestritten hat."

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