ADVERTISEMENTS

Transfer-Duell in der Premier League: Mainz-Profi Sano im England-Visier

Sano, der im Juli 2024 für eine vergleichsweise geringe Ablösesumme von 2,5 Millionen Euro von den Kashima Antlers nach Rheinhessen wechselte, hat sich in Mainz in kürzester Zeit zu einer Schlüsselfigur entwickelt. In der laufenden Saison absolvierte der Defensivallrounder bereits 34 Bundesliga-Spiele. Mit mittlerweile 12 Länderspielen für Japan verkörpert Sano das Profil einer modernen, pressingerprobten Nummer sechs, die mit technischer Qualität, Ruhe unter Druck und starker Spielantizipation überzeugt.

Diese Qualitäten haben die Scouting-Abteilungen in England aufmerken lassen. Während das datengetriebene Rekrutierungssystem von Brighton & Hove Albion bereits grünes Licht für eine Verpflichtung gegeben haben soll, gilt Sano auch als absoluter Wunschspieler von Brentfords Trainer Keith Andrews, der den Vereinsvorstand um finanzielle Unterstützung für den Transfer gebeten haben soll. Neben dem konkreten Duo wird zudem von einem breiteren, noch unbestätigten Interesse weiterer Premier-League-Klubs berichtet.

Mainz: Sano könnte Rekordablöse einbringen

Ein Verbleib in Deutschland – wo zuvor auch Eintracht Frankfurt Interesse signalisiert hatte – gilt angesichts der finanziellen Lockrufe von der Insel als unwahrscheinlich. Sano selbst sei bereit für den nächsten sportlichen und wirtschaftlichen Karriereschritt.

Für die Mainzer Vereinsführung kommt das Interesse nicht ungelegen. Zwar hat der Klub dank eines langfristigen Vertrages bis zum 30. Juni 2028 eine komfortable Verhandlungsposition und verspürt keinen Verkaufsdruck, doch winkt den Nullfünfern ein Geldregen in historischem Ausmaß. Die kolportierten Preisschilder für den Mittelfeldmotor variieren in den Berichten zwischen einer Mainzer Mindestforderung von 40 Millionen Euro und Erwartungen von bis zu 50 bis 60 Millionen Euro, sollte es zu einem Wettbieten kommen. Selbst bei der niedrigeren Summe würde Sano den bisherigen Mainzer Transferrekord (dieser liegt aktuell bei knapp 29 Millionen Euro) pulverisieren.

Die Mainzer Verantwortlichen bereiten sich derweil bereits auf den Abgang ihres wertvollsten Spielers vor und haben potenzielle Nachfolger im Blick. Die Transfereinnahmen sollen im Falle eines Verkaufs direkt in den Umbau des Kaders und die Verpflichtung neuer Top-Talente reinvestiert werden. Offizielle Verhandlungen wurden bislang noch nicht aufgenommen, erste Sondierungsgespräche seitens der englischen Vertreter stehen jedoch unmittelbar bevor.

You might also like