"Wir danken ihr von Herzen für alles, was sie für den FC Bayern geleistet hat", sagte Direktorin Bianca Rech und lobte Grohs als "zentrale Persönlichkeit" für das Teamgefüge: "Ihre schwere Erkrankung hat uns alle sehr getroffen, doch Mala hat mit beeindruckender Stärke, Mut und großer Positivität immer weitergemacht und damit vielen Menschen ein Vorbild gegeben." Grohs' Vertrag in München läuft aus, wo sie ihre Karriere fortsetzen wird, ist noch offen.
Grohs verspürt "Dankbarkeit"
Im Oktober 2024 war bei Grohs eine Tumorerkrankung entdeckt worden. Im folgenden Dezember wurde die Torhüterin erfolgreich am Hals operiert, ehe sie im März 2025 ihr Pflichtspiel-Comeback für die Münchnerinnen gab. Mittlerweile ist Ena Mahmutovic zur Nummer eins der Bayern aufgestiegen. Offiziell verabschiedet wird Grohs am Samstag beim abschließenden Bundesliga-Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt.
2019 war Grohs vom VfL Bochum nach München gewechselt. "Der Weg ging nicht immer schnurgeradeaus, hat mir an verschiedenen Stellen alles abverlangt und dafür an anderen umso mehr zurückgegeben", sagte Grohs. Jetzt könne sie "gesund nach vorne schauen und voller Stolz und Dankbarkeit zurückblicken." Am liebsten nach einer weiteren Titelfeier: Am 14. Mai greift der FC Bayern im DFB-Pokalfinale gegen den VfL Wolfsburg nach dem Double.