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Kreativer Transferpoker: Plant Bayern ein Tauschgeschäft mit Newcastle United?

Der 25-jährige englische Nationalspieler Anthony Gordon bringt genau das Tempo, die Dynamik und die Intensität mit, nach der die Bayern-Verantwortlichen um Max Eberl und Trainer Vincent Kompany für die Flügelpositionen suchen. Der Spieler selbst soll einem Wechsel an die Säbener Straße grundsätzlich offen gegenüberstehen.

Das Problem ist jedoch finanzieller Natur: Newcastle United fordert dem Vernehmen nach eine Summe zwischen 80 und 90 Millionen Euro für den Angreifer. Die Schmerzgrenze des deutschen Rekordmeisters liegt aktuell eher im Bereich von 70 Millionen Euro – eine Lücke, die für die Münchner schwer zu stemmen ist.

Nübel als Schlüssel zum Wunschspieler

Hier kommt Alexander Nübel ins Spiel. Der Keeper, der sich für die anstehende Weltmeisterschaft im deutschen Kader befindet, spielt in den langfristigen Planungen der Bayern keine Rolle mehr und soll im Sommer endgültig verkauft werden. Da Newcastle United nach einer dauerhaften und spielstarken Lösung zwischen den Pfosten sucht (nachdem sich Nick Pope und Aaron Ramsdale die Aufgaben zuletzt teilten), könnte Nübel das perfekte Puzzleteil sein.

Das Tauschmodell hätte Vorteile für beide Seiten: Bei einem geschätzten Marktwert von rund 20 Millionen Euro für Nübel könnte die zu zahlende Ablöse für Gordon theoretisch auf ein realistischeres Niveau von etwa 60 bis 65 Millionen Euro sinken. Die Münchner würden Nübel endgültig von der Gehaltsliste streichen, wenngleich spekuliert wird, dass die Bayern eventuell vorerst noch Teile des Gehalts mitfinanzieren müssten.

Die "Magpies" müssten sich im Klaren darüber sein, dass Gordons Zukunft wohl abseits des Klubs liegt. Im Gegenzug würden sie einen spielstarken, internationalen Torhüter erhalten, der eine sofortige Verstärkung auf einer wichtigen Position darstellt.

Obwohl das Modell für alle Beteiligten – inklusive Nübel, der bei einem ambitionierten Premier-League-Klub die gewünschte Stabilität und Spielpraxis bekäme – perfekt passt, betonen Insider wie BILD-Fußballchef Christian Falk, dass es sich aktuell noch um ein internes Gedankenspiel und nicht um konkrete Verhandlungen handelt.

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