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Vorbild Nadal: PSG will "nicht das Ergebnis verteidigen" in München

"Wir bewundern Bayern, weil sie einen wunderschönen Fußball spielen. Es ist eine Herausforderung", ergänzte der PSG-Coach: "Aber das ist auch eine Extra-Motivation, auch noch einmal von uns selbst alles abzuverlangen und uns zu verbessern."

Ansonsten aber müsse er seine Stars um Weltfußballer Ousmane Dembélé eher einbremsen. "Wenn man übermotiviert ist, ist das der Sache nicht zuträglich. Wir müssen die Emotionen im Griff haben", betonte Enrique.

"Wird außergewöhnliche Situationen geben"

PSG reicht nach dem 5:4-Spektakel von Paris ein Remis in der Allianz Arena. "Wir haben immer das Ziel zu gewinnen. Das ist unsere Mentalität. Wir wollen nicht das Ergebnis verteidigen", sagte der Spanier, der ein ähnlich denkwürdiges Spiel wie vor einer Woche für möglich hält: "Ich weiß nicht, ob es anders sein wird. Keine der Mannschaften wird akzeptieren, dass die andere besser ist. Es wird außergewöhnliche Situationen geben."

PSG hatte im vergangenen Jahr in München den Henkelpott (5:0 gegen Inter) gewonnen. Jetzt habe man auf dem Weg ins Finale in Budapest (30. Mai) einen "kleinen Vorteil. Wir sind bereit", so Enrique.

Allerdings muss er auf den verletzten Leistungsträger Achraf Hakimi verzichten. Der soll auf der rechten Abwehrseite durch Warren Zaïre-Emery ersetzt werden. Der 20-Jährige, der ansonsten im Mittelfeld spielt, erwartet ebenso, "dass das wieder so ein verrücktes Spiel werden kann. Wir müssen kühlen Kopf bewahren."

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