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Wolfsburg-Aufsichtsrat Benaglio über Krise: "Der Fußball gehört zum Konzern"

Dieser hatte in der vergangenen Woche in einem Interview mit RTL/ntv über mögliche Sparmaßnahmen beim VfL gesprochen. Man müsse auch beim Klub "Optimierungen angehen", hatte der VW-Vorstandschef erklärt: "Das machen wir aktuell schon, und wir werden am Saisonende alles auf den Prüfstand stellen. Ich denke, das ist nur gerecht, so etwas zu tun." Der VW-Konzern selbst kämpft derzeit mit Gewinneinbrüchen.

Benaglio habe die Aussagen "so verstanden, dass man sich anschauen werde, was man besser machen kann". Das sei "normal und nach einer solchen Saison sehr verständlich", erklärte der 42-Jährige. Nach 26 Spieltagen steckt Wolfsburg auf Platz 17 tief im Abstiegskampf, Trainer Dieter Hecking soll den VfL zum Klassenerhalt führen.

Wolfsburg: Benaglio fordert "Wagenburg-Mentalität"

Beim 1:1 (0:0) beim Tabellendritten TSG Hoffenheim habe man dabei am vergangenen Samstag schon "einiges von der Handschrift" Heckings gesehen, sagte Benaglio: "Wir waren defensiv stabiler. Das gibt den Spielern Sicherheit." Das gelte auch für die "Ruhe und Erfahrung", die der neue Trainer ausstrahle.

Für die Mission Klassenerhalt brauche der VfL "eine Wagenburg-Mentalität", betonte Benaglio, der als Spieler mit dem VfL Meister (2009) und Pokalsieger (2015) wurde. "Viele Menschen außerhalb von Wolfsburg wollen uns nicht in der Bundesliga sehen. Das bedeutet für uns nur: jetzt erst recht."

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