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Eintracht Frankfurt vor wegweisender Woche: Hütter als neuer, alter Hoffnungsträger?

Der Österreicher Adi Hütter kristallisiert sich intern als der absolute Top-Kandidat auf die Nachfolge des gescheiterten Riera heraus. Sportvorstand Krösche, der die sportliche Misere und den Fehlgriff mit dem sprach- und bundesliga-unerfahrenen Riera selbstkritisch auf seine Kappe nahm, sucht für den Neuanfang einen Trainer mit einer "klaren Idee", der eine intensive Mischung aus Umschalt- und Ballbesitzfußball spielen lässt. Dieses Anforderungsprofil erfüllt der 56-jährige Hütter ideal.

Der Vorarlberger, der die Eintracht bereits von 2018 bis 2021 erfolgreich coachte und zweimal in den Europacup führte, steht für genau diesen energiegeladenen Power-Fußball. Zuletzt war Hütter bis Oktober 2025 bei der AS Monaco tätig und ist seither ohne Verein.

Premier League und Marseille als SGE-Konkurrenz

Die Verhandlungen scheinen an Fahrt aufzunehmen. Nach Informationen des "kicker" gab es bereits ein persönliches Gespräch zwischen Krösche und Hütter auf Mallorca. Obwohl sich der Sportvorstand, der eine "zeitnahe" Entscheidung angekündigt hat, weiterhin bedeckt hält, könnte das Thema in dieser Woche heiß werden.

Hütter muss nun Farbe bekennen, ob er eine zweite Amtszeit am Main anstrebt. Zwar gilt die englische Premier League als sein großes sportliches Ziel und auch Olympique Marseille soll Interesse bekundet haben, doch ein lukratives Engagement auf der Insel ist derzeit unsicher.

Ein Gerücht, wonach Hütter parallel bei seinem anderen Ex-Klub Borussia Mönchengladbach gehandelt werde, scheint sich derweil zu zerschlagen: Für die „Fohlen“, die unter Sportchef Rouven Schröder einen Sparkurs fahren müssen, gilt Hütter als finanziell nicht erschwinglich.

In Frankfurt rennt Hütter mit einer möglichen Rückkehr offene Türen ein. Vereinslegende Timothy Chandler (36), der bereits in Hütters erster Amtszeit unter ihm spielte, sprach sich in der Bild vehement für den Österreicher aus: "Wir hatten auf jeden Fall unter ihm eine gute Zeit. Adi hat hier immer noch ein gutes Standing. Wenn er es am Ende wird, freue ich mich natürlich. Dann würde es auch vorwärtsgehen."

Hellmann soll verlängern

Hütters damaliger, von Nebengeräuschen begleiteter Abschied im Sommer 2021 für eine Millionen-Ablöse nach Gladbach, der die Eintracht damals womöglich die Champions League kostete, scheint angesichts der aktuellen sportlichen Krise in den Hintergrund gerückt zu sein. Als Alternative zu Hütter wird intern lediglich noch der ehemalige Salzburger Matthias Jaissle (aktuell Al-Ahli) gehandelt.

Abseits der Trainerbank schafft die Eintracht auf Führungsebene bereits langfristige Klarheit. Wie am Montag bekannt wurde, steht Vorstandssprecher Axel Hellmann vor einer vorzeitigen Vertragsverlängerung. Sein aktuell bis 2027 laufendes Arbeitspapier soll vorzeitig bis zum Jahr 2031 ausgedehnt werden. Die endgültige Ratifizierung durch den Aufsichtsrat ist für den 3. Juni geplant und gilt als reine Formsache.

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