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Union Berlin: Eta feiert historischen Sieg und wünscht sich perfekten Abschied

Marie-Louise Eta konnte sich nach ihrem historischen ersten Sieg vor Umarmungen kaum retten. Und schon bald war da diese Frage: Wäre sie womöglich nicht doch die richtige Dauerlösung für Union Berlin? Doch alle Planspiele und Spekulationen wiegelte die erste Cheftrainerin der Bundesliga-Geschichte ganz schnell ab.

"Ich habe vor einiger Zeit voller Überzeugung einen Vertrag für die Frauenmannschaft unterschrieben. Deswegen gibt es da keine anderen Gedanken", sagte die 34-Jährige nach dem 3:1 (1:0) beim FSV Mainz 05, dem ersten Erfolg einer Trainerin im deutschen Oberhaus – und fügte an: "Es war klar kommuniziert und ich freue mich jetzt auf die letzte Woche mit den Jungs."

Union hat klare Entscheidung getroffen

Noch eine Woche Arbeit, dann folgt am letzten Spieltag kommenden Samstag (15:30 Uhr/Sky) in der Alten Försterei gegen den FC Augsburg der große Eta-Abschied vom Männerteam. Bekanntlich übernimmt sie zur neuen Saison die Frauen in der Bundesliga. Natürlich wurde Horst Heldt – Unions Geschäftsführer Profifußball – auch in Mainz noch einmal zu Etas Zukunft gelöchert.

Er bestätigte die Haltung des Vereins, die Präsident Dirk Zingler bereits zuvor öffentlich mitgeteilt hatte. "Es war von vornherein klar, dass sie die Frauenmannschaft übernimmt. Das ist eine Aufgabe, die auch sehr, sehr wichtig ist für uns. Die Gespräche gab es vorher und das war ein klares Commitment. Deswegen wird es auch so kommen", sagte Heldt bei DAZN.

Während Heldt und seine Leute auf Trainersuche sind – Christian Eichner vom Karlsruher SC soll ein Kandidat sein – genoss Eta in Mainz einfach den Moment. Zwar hatte der Klassenerhalt bereits zuvor festgestanden, nach zwei Niederlagen und einem Unentschieden zum Start hatte der Dreier aber auch etwas Erlösendes. "Man freut sich, man will Spiele gewinnen. Das ist schon immer so und das war auch heute so", sagte sie.

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