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Klassenerhalt auf der Rückreise: Erleichterung im Bremer "Kindergarten"

"Wir sind natürlich froh, dass wir aufgrund der anderen Ergebnisse den Klassenerhalt vorzeitig geschafft haben. Wir hätten es jedoch lieber heute gegen Hoffenheim mit einem positiven Ergebnis aus eigener Kraft geschafft, aber so nehmen wir es natürlich auch", sagte Fritz und gab zu: "Wir können mit dieser Saison allerdings nicht zufrieden sein."

Zum Match-Center: TSG Hoffenheim vs. Werder Bremen

Ein Bundesligajahr mit viel Zittern, einem gescheiterten Versuch mit Trainer Horst Steffen und der wackligen Rettung durch Daniel Thioune liegt hinter den Bremern. "Mit dem Spiel gegen Borussia Dortmund im Weserstadion wollen wir einen versöhnlichen Abschluss schaffen. Anschließend werden wir die bereits begonnene Saisonanalyse abschließen", sagte Fritz. Auch seine Rolle dürfte dabei hinterfragt werden.

Der Ex-Profi, der in unterschiedlichen Funktionen seit 20 Jahren für Werder tätig ist, war durch die Transferpolitik in die Kritik geraten. Dabei war dem Verein unter Fritz' Führung tatsächlich ein Fehler passiert. Fritz nahm im Winter fälschlicherweise an, dass die Zahl von Leihspielern ausgeschöpft sei. Ein "internes Missverständnis", wie er später zugab; und eines, das kein gutes Bild hinterließ.

Dennoch: Nach Informationen des Portals Deichstube soll Fritz weitermachen und den Ex-Meister, der 2021 abgestiegen und ein Jahr später in die Bundesliga zurückgekehrt war, stabilisieren. An seiner Seite wird weiter Thioune wirken, die Bilanz des Trainers ist aber ausbaufähig: In 13 Spielen mit Werder holte er 13 Punkte. Bei derzeit 32 Punkten profitierte Bremen von der Schwäche der Konkurrenten.

Gutes Spiel, dummes Gegentor

Auch in Sinsheim beim Champions-League-Aspiranten aus Hoffenheim war Werder weit davon entfernt, sich aus eigener Kraft den Klassenerhalt zu sichern. Nach einer Roten Karte gegen Yukinari Sugawara (5.) hielt die Mannschaft immerhin kämpferisch dagegen. "Wie wir nach der Roten Karte das Spiel bestritten haben, davor muss ich den Hut ziehen", sagte Bremens Kapitän Marco Friedl bei Sky.

Allerdings ärgerte er sich maßlos über den entscheidenden Gegentreffer von Bazoumana Touré (26.). Die Entstehung mache ihn "unfassbar wütend. Das ist Kindergarten." Bei einer schnell ausgeführten TSG-Ecke war Werders Abwehr überhaupt nicht auf der Höhe gewesen. Es reichte dennoch: Dank der Schützenhilfe des einstigen Rivalen aus München.

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