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Einseitiges Duell in Nürnberg: DFB-Frauen schlagen auch Österreich

Nicole Anyomi (17.), Vivien Endemann (52.), Sarah Puntigam per Eigentor (68.) sowie die starke Jule Brand (76.) und die eingewechselte Lea Schüller (83.) erzielten vor 24.237 Fans die deutschen Treffer, Chiara D'Angelo (77.) hatte verkürzt. Deutschland festigte auf dem Weg zur Titeljagd 2027 in Brasilien seine Tabellenführung in der Gruppe A4, schon am Samstag (18.00 Uhr/sportschau.de) kommt es in Ried zum Wiedersehen mit der lange harmlosen ÖFB-Auswahl.

"Mit Siegen zu starten, ist enorm wichtig. Darauf lässt sich aufbauen", sagte Endemann im ZDF: "Wir harmonieren als Team einfach gut, da ist egal, wer auf dem Platz steht."

Zum Match-Center: Deutschland vs. Österreich

Nach der offiziellen Verabschiedung von Rio-Olympiasiegerin Sara Däbritz, die im Oktober nach 111 Länderspielen aus der Nationalelf zurückgetreten war, suchte das deutsche Team nach Lücken in Österreichs Fünferkette. Und fand sie auch – Anyomi (10.) und Sjoeke Nüsken (11.) vergaben die ersten Chancen.

Weil es aus dem Spiel heraus nicht gelang, half ein Standard. Nach einer Ecke von Brand parierte Torhüterin Mariella El Sherif den Kopfball von Rebecca Knaak und den Nachschuss von Janina Minge, ehe Anyomi den Ball über die Linie grätschte. Im 33. Länderspiel war es erst das vierte Tor der Stürmerin von Eintracht Frankfurt.

Gwinn verletzt ausgewechselt

Dann folgte der bittere Moment, als Gwinn nach einem Zweikampf mit Melanie Brunnthaler vom Hamburger SV mit Schmerzen an der linken Schulter auf dem Rasen liegen blieb. Die Rechtsverteidigerin vom FC Bayern spielte nach Eis-Behandlung noch kurz weiter, ehe sie von EM-Entdeckung Wamser (33.) ersetzt wurde. Eine Diagnose stand bei Gwinn, die in ihrer Karriere bereits zwei Kreuzbandrisse bewältigen musste, zunächst aus.

Deutschland blieb auch nach dem ungeplanten Wechsel spielbestimmend, Kett (37.), abermals Anyomi (41.) und Brand (42.) vergaben Chancen aufs 2:0. Das gelang aber zügig nach dem Seitenwechsel, da die DFB-Auswahl weiter zielstrebig nach vorne spielte: Nach sehenswerter Vorarbeit von Brand musste Endemann nur noch ihren Fuß hinhalten. Auch am dritten Tor war Brand per Ecke beteiligt, ehe die Offensivkraft von OL Lyonnes selbst traf.

Nachdem der Bremerin D'Angelo der Ehrentreffer für Österreich gelungen war, sorgte Schüller kurz nach ihrer Einwechslung mit einem trockenen Abschluss für die schnelle Antwort.

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