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Flick nach Barcelonas Pleite stinksauer: "Danke nach Deutschland"

Hansi Flick war auf 180. "Danke nach Deutschland", sagte der Trainer des FC Barcelona nach der Heimpleite gegen Atlético Madrid und grüßte ironisch und sichtlich angefressen mit der rechten Hand. Christian Dingert war zwar gar nicht im Raum. Doch die Botschaft an den "German guy", wie Flick den VAR nannte, kam auch so an.

Auslöser für Flicks Ärger war eine kuriose Szene kurz nach der Pause des Viertelfinal-Hinspiels in der Champions League. Madrids Torhüter Juan Musso hatte einen Abstoß zu Marc Pubill gespielt, der den Ball mit der Hand stoppte und den Abstoß erneut ausführte.

"Für mich sind das eine klare Gelb-Rote Karte und ein Elfmeter", sagte Flick und nahm Video-Schiedsrichter Dingert ins Visier. "Er muss sagen: Schau es dir an", so Flick auf Englisch. Tat er aber nicht, also: "Thanks to Germany".

Atlético feiert historischen Sieg

Die Szene weckte Erinnerungen an eine vergleichbare Situation im April 2024, als Bayern München beim FC Arsenal ebenfalls keinen Handelfmeter erhalten hatte. "Das ist ein Anfängerfehler, das pfeife ich nicht in einem Viertelfinale", hatte der Schiedsrichter damals laut Bayern-Coach Thomas Tuchel gesagt. Auch Dingert und Co. drückten nun angesichts des Anfängerfehlers offenbar ein Auge zu.

Weil Atlético später sogar zum 2:0-Endstand traf und Barca die erste Niederlage im neuen Camp Nou kassierte, ist der Traum vom Henkelpott vor dem Rückspiel am Dienstag für Flick in weite Ferne gerückt. Für Atlético war es sogar der erste Sieg im Camp Nou seit 2006 – Diego Simeone feierte somit im 15. Jahr als Atleti-Trainer eine Premiere.

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