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Gladbachs Castrop mit Doppelpack im Rheinderby: "Tag, den ich nie vergessen werde"

Ein schneller Treffer nach 28 Sekunden, eine Vorlage zum zwischenzeitlichen 2:2 von Philipp Sander (20.) und ein Traumtor (60.) - Castrop war gegen seinen Jugendklub an allen Gladbacher Treffern direkt beteiligt. Dabei hatte er kurz vor seinem strammen Schuss aus 20 Metern unter die Latte, dem "definitiv" schönsten Tor seiner Karriere, kurz vor einer Auswechslung gestanden.

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"Ich wusste, dass strukturell nichts kaputtgegangen ist, aber es war einfach ein brutal ekelhafter Schmerz, als ob mir jemand die ganze Zeit in die Fußsohle sticht", sagte der 22-Jährige. Lukas Ullrich hatte als Ersatz schon bereitgestanden, als sich Castrop an der Seitenlinie behandeln ließ - dann aber doch weitermachen konnte: "Das ist ein Derby, da muss man auf die Zähne beißen. Und wenn es dann irgendwann gar nicht mehr geht, dann lasse ich mich halt raustragen."

Castrop will Spielschuh behalten

Die Verletzung sei "nicht so wild. Da ist ein bisschen Spannung drin, aber die bekommen wir gelöst", sagte der Nationalspieler Südkoreas, der von Glückwunsch-Nachrichten überhäuft wurde. "Viele Freunde aus Köln damals, Familie, alle sind sehr glücklich. Aber ich wäre glücklicher gewesen, wenn wir heute drei Punkte mitgenommen hätten."

Der Schuh bekomme dennoch einen ganz besonderen Platz. "Wahrscheinlich werde ich ihn behalten", sagte Castrop, ehe er leicht humpelnd in der Kabine verschwand.

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