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"Nervenzerfetzendes" VAR-Drama – Tabellenführer Arsenal atmet auf

Was war geschehen? Premier-League-Spitzenreiter Arsenal hatte in der fünften Minute der Nachspielzeit im London-Derby beim akut abstiegsbedrohten West Ham United den Ausgleich zum 1:1 kassiert, als sich Videoassistent Darren England einschaltete.

Er hatte ein Foul von Hammers-Profi Pablo an Gunners-Torwart David Raya gesehen. Es folgten vier Minuten und elf Sekunden "nervenzerfetzendes Drama" (BBC), ehe Schiedsrichter Chris Kavanagh das Tor zurücknahm – Arsenal gewann 1:0 (0:0) und vergrößerte seinen Vorsprung auf Manchester City auf fünf Punkte.

Arteta würdigte die Entscheidung wegen ihrer weitreichenden Folgen für Titel- und Abstiegskampf als "mutig" und meinte: "Was für eine große Tragweite! Wahrscheinlich habe ich heute erst richtig begriffen, wie schwierig und umfangreich die Aufgabe eines Schiedsrichters ist. Mir wurde klar, was für eine Verantwortung die Schiedsrichter tragen."

Match-Center: West Ham vs. Arsenal

West Ham kritisiert Schiedsrichter

Hammers-Coach Nuno Espírito Santo war "traurig und enttäuscht" und kritisierte "die mangelnde Konsistenz" in der Beurteilung solcher Szenen.

Tatsächlich hat es Arsenal in der Disziplin, den gegnerischen Torwart bei Standards zu bedrängen, zur Meisterschaft gebracht. "Durch die Zulassung von Ringen, Blockieren und Festhalten haben wir etwas von der Definition eines Fouls verloren", klagte Santo: "Früher wurde das anders geahndet – genau das ärgert mich."

Pikant: Assistent England hatte 2023 den wohl größten VAR-Fehler in der Geschichte der Premier League zu verantworten, als er ein Tor des damaligen Liverpool-Stürmers Luis Díaz gegen Tottenham fälschlicherweise einkassierte. Am Samstag (16 Uhr/DAZN) leitet er das FA-Cup-Finale zwischen Chelsea und Manchester City.

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