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Dank Tormaschine Haaland: Manchester City schwebt auf der Meister-Wolke

Kai Havertz trauerte noch seinen vergebenen Großchancen hinterher, als Matchwinner Erling Haaland sein breitestes Meisterlächeln aufsetzte. "Schau auf die Zweikämpfe, auf unsere Energie, die Atmosphäre im Stadion. Jeder weiß, wie sehr ich das genossen habe", sagte der Norweger nach dem 2:1-Sieg von Manchester City im Spitzenspiel gegen den FC Arsenal.

"Hätten wir dieses Spiel verloren", sagte der Torjäger mit Blick auf das enge Titelrennen in der Premier League, "wäre es quasi schon vorbei gewesen."

Nun sieht die Lage anders aus. City hat zwar immer noch drei Punkte Rückstand auf Arsenal, doch bei einem Spiel weniger und nahezu gleicher Tordifferenz befindet sich plötzlich wieder das Team von Trainer Pep Guardiola in der Favoritenrolle. Der Independent fasst es treffend zusammen: "Die Tabelle lügte nie – jetzt aber vielleicht schon."

Guardiola bleibt zurückhaltend

Starcoach Guardiola sah das anders. Immer noch sei Arsenal die "beste Mannschaft in England." Von einer Vorentscheidung wollte der Katalane nichts wissen: "Wer ist Tabellenführer? Wir sind es nicht."  

Er verwies auf das "harte Restprogramm", das in der Tat etwas anspruchsvoller ist als das der Gunners. Haaland sekundierte nach dem "großartigen Moment für mich" und dem "großartigen Sieg", Manchester müsse "demütig bleiben. Jedes Spiel jetzt ist ein Finale."

Match-Center: ManCity vs. FC Arsenal

Haaland macht den Unterschied

Die nackten Zahlen mögen noch für die Gunners sprechen, doch das viel zitierte Momentum hat die Seiten gewechselt – und könnte City schon am Mittwoch (21 Uhr/Sky) in Burnley offiziell an die Spitze tragen.

Bei Arsenal bleibt man kämpferisch. "Es ist noch alles offen", sagte Trainer Mikel Arteta, "wir werden nicht aufgeben." Beim Top-Spiel im Etihad Stadium zeigten die Londoner immerhin eine ansprechende Leistung, es gibt Grund, optimitisch zu bleiben.

Unmittelbar Rayan Cherki die Hausherren mit einer großartigen Einzelaktion in Führung gebracht hatte (17. Minute), nutzte Kai Havertz einen Patzer von Gianluigi Donnarumma zum Ausgleich. Und wäre da in Minute 65 nur nicht Tormaschine Haaland zur Stelle gewesen ...

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