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Musialas "höllenlanges" Leiden: Eberl hofft auf "goldenen Moment"

Der Wadenbeinbruch und die Sprunggelenksluxation, die Musiala (23) bei der Klub-WM im vergangenen Sommer erlitten hatte, seien "ein extremer Einschlag" gewesen, sagte Eberl: "Uns war klar, dass der Prozess der Rückkehr dauern wird. Es bedarf dieser Zeit, physisch wie psychisch, auch wenn sie gefühlt höllenlang ist." Der "kleine Rückschlag gegen Bergamo" gehöre dazu, "das geht in Wellen auf und ab", meinte Eberl.

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Musiala hatte im Januar sein Comeback gefeiert, zuletzt allerdings der deutschen Nationalmannschaft beim Start ins WM-Jahr gegen die Schweiz und Ghana gefehlt. Bundestrainer Julian Nagelsmann macht sich mit Blick auf das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) aber noch keine Sorgen. "Er hat nicht mehr so viel Zeit, das steht außer Frage", bekannte Nagelsmann zwar, aber: "Ich traue ihm zu, dass er auf 100 Prozent kommt."

Auch Eberl meinte: "Wichtig ist, dass Jamal selber an die 100 Prozent kommen möchte. Das Kribbeln steigt auch bei ihm, er macht sich da selbst ja am meisten Druck." Musiala wolle "seine Leistung bringen, seine Fähigkeiten zeigen – um zuerst uns und dann dem deutschen Fußball bei der WM helfen zu können. Dafür hat er genug Zeit."

Am Montag hatte Musiala nach seiner kurzen Zwangspause wegen einer "Schmerzreaktion" im Sprunggelenk wieder Teile des Mannschaftstrainings beim FC Bayern absolviert und wird voraussichtlich für die Viertelfinalspiele der Champions League gegen Real Madrid (7. und 15. April) eine Option sein.

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