ADVERTISEMENTS

Comeback mit "unnormal großem Bock“: Uzun bläst zur Frankfurter Schlussoffensive

Trotz der jüngsten Niederlage gegen Mainz versprüht der Nationalspieler eine Mischung aus Erleichterung und Tatendrang. Für Uzun persönlich war das Comeback ein wichtiger emotionaler Meilenstein, wie er im Interview auf der Vereinswebsite betont: "Es hat sich schön angefühlt. Ich war einfach sehr froh darüber, endlich wieder auf dem Platz zu stehen."

Dass ihn die erneute Verletzung direkt nach seiner ersten Zwangspause im November nicht aus der Bahn geworfen hat, zeugt von einer bemerkenswerten mentalen Reife. Uzun verhehlt zwar nicht, dass der Rückschlag schmerzte, konzentrierte sich aber sofort auf den Wiederaufbau.

Eintracht braucht Uzun im Kampf um Europa

Sein Blick ist nun konsequent nach vorne gerichtet: "Ich habe versucht, das Positive zu sehen und daran gearbeitet, schnellstmöglich und stark zurückzukommen. Ich will einfach fit bleiben und meine Qualitäten zeigen."

Diese Resilienz wird die Eintracht im Saisonendspurt dringend benötigen, ist doch nach der jünsgsten Schlappe sogar Platz sieben und damit die mögliche Qualifikation für die Conference League in der kommenden Saison in Gefahr.

Besonders spannend ist Uzuns Verhältnis zum neuen Cheftrainer Albert Riera. Durch die Reha verpasste das Talent weite Teile der ersten Einheiten unter dem neuen Übungsleiter, doch der Kontakt riss nie ab. Die Chemie zwischen dem spielstarken Mittelfeldakteur und dem Coach scheint zu stimmen, was auch am taktischen Ansatz liegt. "Er ist Spanier; sein Spielstil passt gut zu mir", erklärt Uzun schmunzelnd.

Trotz der persönlichen Ausfallzeiten lesen sich Uzuns Statistiken beeindruckend: Acht Tore und fünf Vorlagen in 22 Spielen sind ein Beleg für seine Effizienz. Dennoch gibt sich der Youngster bescheiden und sieht noch Luft nach oben. Er weiß, dass er in seinem zweiten Jahr bei den Hessen eine tragendere Rolle eingenommen hat als in der Premierensaison. "Ich fühle mich super wohl, es macht mir bei der Eintracht sehr viel Spaß", so sein klares Bekenntnis zum Verein.

Uzun-Comeback schon gegen Köln?

In der Mannschaftsanalyse zeigt sich Uzun gewohnt selbstbewusst, besonders wenn es um die zuletzt kritisierte Durchschlagskraft im Angriff geht. Er erinnert an die Phasen der Saison, in denen Frankfurt zu den torhungrigsten Teams der Liga gehörte. Sein Appell an die Kollegen ist deutlich: "Wir brauchen dieses Selbstverständnis, wie gut wir offensiv eigentlich sein können – zu was wir im Stande sind."

Der Fokus liegt nun voll auf dem kommenden Heimspiel gegen den 1. FC Köln (Sonntag, 17:30 Uhr/DAZN) im Deutsche Bank Park. Uzun setzt dabei auf die Heimstärke und die Reaktion des Teams auf den Rückschlag in Mainz. Statt mit verpassten Chancen zu hadern, fordert er Konzentration auf das Wesentliche: "Wir müssen auf uns schauen, unsere Hausaufgaben machen und so viele Punkte wie möglich zu holen."

Mit Uzun als kreativem Kopf in der Zentrale soll die Saison nun zu einem erfolgreichen Abschluss geführt werden – der "unnormal große Traum" von Europa bleibt fest im Visier.

Autres nouvelles