Die Präsentation ist Teil einer zweistündigen Zeremonie vor dem Anpfiff. Laut Ablauf sind unter anderem Showeinlagen vorgesehen, ehe der Pokal offiziell gezeigt werden soll. Der Verband nutzt den Auftritt, obwohl der Kontinentalverband CAF Senegal den Titel aberkannt und Marokko nachträglich zum Sieger erklärt hat.
Zum Match-Center: Senegal vs. Marokko
Verbandspräsident Abdoulaye Fall sprach am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Paris von einem "administrativen Raubüberfall, dem gröbsten in der Geschichte unseres Sports". Zugleich kündigte er an: "Senegal weigert sich, das als gegeben hinzunehmen."
Ein Anwalt des senegalesischen Verbandes erklärte zudem, es gebe keine Entscheidung, die zur Rückgabe von Medaillen oder der Trophäe verpflichte, die Verbandsseite kündigte eine Korruptionsbeschwerde gegen mehrere Personen an.
CAS trifft endgültige Entscheidung
Senegal hatte das Finale ursprünglich gewonnen, nachdem das Team zwischenzeitlich aus Protest gegen eine Schiedsrichterentscheidung den Platz verlassen hatte. Die CAF wertete die Partie in der Vorwoche als Niederlage und gab einer Berufung Marokkos statt. Der senegalesische Verband legte daraufhin am Mittwoch offiziell Einspruch beim Internationalen Sportgerichtshof CAS ein.
Der CAS möchte eine möglichst zeitnahe, aber sorgfältige Entscheidung treffen. "Wir verstehen, dass Teams und Fans gespannt auf die endgültige Entscheidung warten, und wir werden sicherstellen, dass das Schiedsverfahren so zügig wie möglich durchgeführt wird, wobei das Recht aller Parteien auf ein faires Verfahren gewahrt bleibt", sagte CAS-Generaldirektor Matthieu Reeb.