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1. FC Köln: Trainer Wagner hat "keinen Termin" und muss um seinen Job bangen

Kessler-Aussage lässt Tendenz erkennen

Statt eines gelungenen Saisonausklangs vor heimischer Kulisse und einer Empfehlung für eine Beförderung ließen Wagner und der 1. FC Köln viele Fragezeichen zurück.

Noch vor dem Spiel war der Eindruck ein anderer gewesen. "Vielleicht" gebe es morgen Gespräche über seine Zukunft, sagte Wagner am Sonntagnachmittag. Er gehe davon aus, dass man am Montag schon mehr wissen werde.

Das dementierte Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler im Anschluss. "Ich habe eben in meinen Terminplaner geguckt, ich habe morgen keinen Termin mit René", sagte er: "Ich habe mich ja diese Woche sehr ausführlich zu dem Thema geäußert. Wir haben gesagt, wir wollen die Saison abschließen."

Schwacher Auftritt vor eigenem Publikum

Das verlief gegen Heidenheim äußerst holprig. Teile der Fans quittierten den überlegenen, aber zu ineffizienten und zu anfälligen Auftritt gar mit Pfiffen. 

Wagner, der Ende März die Nachfolge von Lukas Kwasniok angetreten hatte, holte bislang sechs Punkte aus sechs Spielen. Das Ergebnis? Der Klassenerhalt. Aber reicht das?

Kessler wollte sich nicht festlegen und kündigte eine Analyse nach dem Saisonende an. Er verspüre "keinen Zeitdruck", sagte der 40-Jährige: "Als Aufsteiger 1. FC Köln zwei Spieltage vor Schluss, die Klasse gehalten zu haben, war für uns sehr positiv. Aber das werden wir in Ruhe analysieren. Und dann kommt logischerweise ja die Trainerthematik auf den Tisch."

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