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"Eine Frechheit": SC Freiburg ärgert sich nach Pokalpleite über Schiedsrichter

Lucas Höler hatte kurz nach Beginn der Verlängerung das vermeintliche 2:1 für den SC Freiburg erzielt. Weil der Offensivspieler nach dem Zuspiel in seine Richtung angeblich zu sehr mit dem Körper gegen den fallenden VfB-Verteidiger Jeff Chabot arbeitete, pfiff Schiedsrichter Tobias Welz die Aktion ab.

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"Es ist eine Fehlentscheidung"

"Das ist nie und nimmer ein Foul. Ich wäre als Stürmer ausgerastet", sagte Deniz Undav bei Sky: "Glück für uns, Pech für Freiburg." Tatsächlich war der Ärger beim Sport-Club groß. "Ich weiß nicht, warum man da abpfeifen muss. Das ist ein reguläres Tor", sagte Trainer Julian Schuster in der ARD: "Entschuldigung, das ist kein Foul. Das tut weh."

Höler pflichtete dem Coach bei. "Das wegzupfeifen, ist eine Frechheit, das ist niemals ein Foul. Mit dem Schubser muss Chabot nicht zu Boden gehen", sagte er bei Sky. Schiri Welz habe auf dem Platz von einer "glasklaren Entscheidung" gesprochen: "Jeder, der auf mich zugekommen ist, sagt, dass das kein Foul ist. So glasklar kann es nicht gewesen sein."

Auch Innenverteidiger Matthias Ginter kritisierte die Handhabung der Szene. "Es wird bei drei Meter Abseits weitergespielt, dann lass hier auch weiterspielen. Dann kannst du es danach immer noch zurücknehmen", sagte der 2014er-Weltmeister: "In der Szene abzupfeifen vor dem Abschluss, ist einfach nicht richtig. Es ist eine Fehlentscheidung."

Abwehrspieler Christian Günter meinte: "Wenn das ein Foul ist, kann ich hier und heute meine Karriere beenden. Das ist wirklich gar nichts." Er wolle die Schuld nicht nur beim Schiedsrichter suchen.

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