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"Völlig überzogen": Bayern-Boss schützt Fans und kritisiert spanische Polizei

Filmaufnahmen von Reportern der Sportsendung "El Desmarque" zeigen, wie behelmte Polizisten am Einlass ins Bernabéu-Stadion Fans des FC Bayern ohne einen erkennbaren Anlass einschüchtern, sie schubsen, aus der Menge ziehen und vereinzelt mit Stöcken schlagen. Auf einer Aufnahme ist ein Mann zu sehen, der am Kopf blutet – die Ursache der Verletzung ist nicht erkennbar.

"Dieses Vorgehen gegen unsere sich friedlich verhaltenden Anhänger ist nicht nachvollziehbar und nicht akzeptabel", betonte Dreesen in einer Stellungnahme des Klubs. Es könne nicht sein, ergänzte er, "dass ein derartiges Verhalten der Polizei mittlerweile bei Auswärtsspielen in Europa fast schon zur Normalität gehört".

Juristische Schritte eingeleitet

Probleme hatte es bereits im November gegeben. Vor dem Auswärtsspiel bei Paris Saint-Germain hatte die Polizeipräfektur der französischen Hauptstadt kurzfristig verfügt, dass sich die Busse mit Fans der Münchner an einer Mautstelle vor den Toren der Stadt versammeln mussten.

Dort gab es weder Versorgungsmöglichkeiten noch sanitäre Anlagen. Der FC Bayern hatte wegen der "beispiellosen" und "ungeheuerlichen" Maßnahmen juristische Schritte eingeleitet.

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