"Der Verband dankt Otto Addo herzlich für seine Verdienste um die Mannschaft und wünscht ihm für seine zukünftigen Vorhaben alles Gute", hieß es in einer kurzen Stellungnahme. Addos Nachfolger werde "zu gegebener Zeit" bekannt gegeben.
Zum Match-Center: Deutschland vs. Ghana
Der ehemalige Dortmund-Profi hatte das Amt im März 2024 übernommen. Trotz eines hochkarätig besetzten Kaders um die Premier-League-Stars Antoine Semenyo und Mohammed Kudus blieb der Erfolg zuletzt aus: so verpasste Ghana unter Addo unter anderem die Qualifikation für den Afrika-Cup 2025. Seine Bilanz nach 22 Partien liest sich mit acht Siegen gegenüber neun Niederlagen eher durchwachsen.
Mit neuem Trainer zur WM 2026
Schon vor dem Spiel gegen Deutschland hatte Addo gesagt: "Mein Job ist immer in Gefahr. Aber wenn man sich als Trainer darüber Sorgen macht, dann ist es ohnehin vorbei." Trotz der erfolgreichen Qualifikation für die WM nahm die Unzufriedenheit zuletzt zu. Die Klatsche in Wien und die späte Niederlage in Stuttgart waren offensichtlich zu viel.
Für Ghana ist es die fünfte Teilnahme an einer Weltmeisterschaft. Bei dem Turnier im kommenden Sommer in Nordamerika trifft das Team in Gruppe L auf Kroatien, England und Panama.
Der gebürtige Hamburger Addo hatte in der Bundesliga für Dortmund, Mainz und den HSV gespielt, für Ghana absolvierte er 15 Länderspiele. Als Co- und Nachwuchs-Trainer arbeitete er in Mönchengladbach, beim BVB und in Hamburg und betreute Ghana bei der WM 2022 in Katar.