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Nagelsmann glaubt an Musiala – und schwärmt von Lennart Karl

Musiala fehlt beim Start ins WM-Jahr mit den Länderspielen am Freitag (20:45 Uhr/RTL) in Basel gegen die Schweiz und am Montag (20:45 Uhr/ARD) in Stuttgart gegen Ghana wegen einer Schmerzreaktion in seinem im vergangenen Sommer schwer verletzten Bein. "Das Wichtigste ist, dass er gesund ist, dass er schmerzfrei ist", sagte Nagelsmann, "und dass er dann sein Level erreicht."

Der Bundestrainer sprach von einer "extrem schweren Verletzung". Dass diese immer mal wieder ein paar Probleme mache, sei "normal". Wenn diese Schmerzen nicht tolerierbar seien, "dann bist du ein bisschen gehemmt. Du kannst nicht befreit spielen."

Nagelsmann angenehm überrascht

Sollte das bei Musiala der Fall sein, stünde als Ersatz unter anderem Neuling Lennart Karl bereit, der Musiala auch beim FC Bayern schon mehrfach gut vertreten hat. Der 18-Jährige, schwärmte Nagelsmann, habe "sehr auffällig trainiert. Er hat sich viel zugetraut, aber hat nicht übertrieben. Das war gut. Ich war sehr positiv angetan."

Was ihn überrascht habe: "Er ist ein bisschen ruhiger, als ich erwartet habe. Er macht einen sehr, sehr angenehmen Eindruck. Fußballerisch war es sehr, sehr gut." Außerdem habe er nicht den Eindruck gehabt, dass sich Karl von dem "Hype" um ihn habe anstecken lassen.

Ganz eigene Qualitäten

Das sieht Nagelsmann auch mit Blick auf die WM als wertvoll an. "Wenn du so einen jungen Spieler mit zu einem Turnier nimmst, dann, weil er genau das Freche, Unbekümmerte verkörpert - und wenn er reinkommt, immer Vollgas gibt, ein Spiel auch entscheiden kann und entscheiden will."

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