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Zwischen Selbstzweifel und Überzeugung: Tah glaubt an DFB-Team – "Alles möglich"

Tah fand aber schnell zurück auf seinen Weg. "Ich habe zu sehr hingehört, wenn andere über mich gesprochen haben. Immer, wenn ich bei mir geblieben bin, war ich zu einhundert Prozent davon überzeugt, dass dieser Weg für mich der Richtige ist. Dass ich das Zeug dazu habe, auf dem höchsten Niveau Fußball zu spielen", sagte der 30-Jährige und ergänzte: "Tief in mir drin hatte ich also keine Zweifel."

"Können alles erreichen"

Diese wären auch vor der WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) unangebracht - ganz im Gegenteil. "Für uns ist alles drin", versicherte Tah vor der WM-Generalprobe des deutschen Teams am Samstag (20.30 Uhr MESZ/RTL) in Chicago gegen die USA. "Wir haben eine Mannschaft, die, wenn sie in den Flow kommt, wenn sie ein Momentum bekommt, alles erreichen kann", sagte Tah.

Angst vor Weltmeister Argentinien oder Europameister Spanien hat er nicht. "Es gibt Nationen, die von den Namen vielleicht noch einen Tick besser aufgestellt sind als wir. Aber ich glaube nicht, dass am Ende die Namen zählen, wenn es darum geht, ein Turnier zu gewinnen. Sondern vielmehr geht es um den Zusammenhalt, den Spirit in der Mannschaft. Und deswegen ist für uns alles möglich", sagte Tah, der noch lange nicht an ein Karriereende denkt: "So wie ich mich aktuell fühle, spiele ich noch weitere zehn Jahre, vielleicht werden es dann am Ende aber auch nur acht. Jedenfalls bin ich sehr gespannt auf alles, was kommt."

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