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Leverkusen: Co-Trainer Meijer verlässt Bayer 04 und wird Chefcoach in der Eredivisie

Meijer war erst vor einem Jahr gemeinsam mit Erik ten Hag nach Leverkusen gewechselt. Nach dessen Abschied blieb der gebürtige Doetinchemmer auch unter dem dänischen Nachfolger Kasper Hjulmand als wichtige Stütze im Trainerstab der Werkself, die die Saison auf dem sechsten Tabellenplatz beendete. Nun zieht es Meijer jedoch zurück in die erste Reihe. Bei Sparta Rotterdam wird er Nachfolger von Maurice Steijn, der den Verein auf der Suche nach einer neuen Herausforderung verlassen hat.

Seitens der Leverkusener Führungsebene zeigt man volles Verständnis für den Schritt des Co-Trainers. "Er war ein wichtiger Bestandteil unseres Trainerteams und hat seine Aufgaben zu jeder Zeit mit hoher Professionalität, Loyalität und Engagement ausgefüllt", lobte Simon Rolfes, Geschäftsführer Sport bei Bayer Leverkusen. "Dass er nun die Chance nutzen möchte, wieder als Cheftrainer in der ersten Liga seines Heimatlandes zu arbeiten, ist absolut nachvollziehbar."

Rückkehr in die Eredivisie

Für Meijer ist die Rolle des Cheftrainers in der höchsten niederländischen Spielklasse vertrautes Terrain: Zwischen 2020 und 2025 stand er fünf Jahre lang erfolgreich an der Seitenlinie des NEC Nijmegen, führte den Club zum Aufstieg in die Eredivisie en drei Jahre später sogar bis ins Pokalfinale.

"Nach einem Jahr als Assistenztrainer bei Bayer Leverkusen war ich in der kommenden Saison wieder bereit, selbst die Hauptverantwortung für eine erste Mannschaft zu tragen", erklärte Meijer auf den Vereinskanälen von Sparta Rotterdam. Der Traditionsclub aus dem Stadion "Het Kasteel" habe ihn sofort begeistert: "Ich sehe, dass Sparta in den letzten Jahren wichtige Schritte gemacht hat und zu einem stabilen Eredivisie-Klub herangewachsen ist. Wir werden alles dafür tun, um Sparta noch deutlicher auf die Karte zu setzen."

Auch in Rotterdam ist die Freude über die Verpflichtung groß. Spartas Technischer Direktor Gerard Nijkamp betonte die Qualitäten des neuen Cheftrainers: "Rogier hat bei NEC bewiesen, dass er ein hervorragender Trainer ist – nicht nur wegen des Aufstiegs und des Pokalfinals, sondern auch, weil er eine Mannschaft in schwierigen Phasen immer wieder umdrehen und für eine Wende sorgen kann."

Sparta Rotterdam hatte in der abgelaufenen Spielzeit als Tabellenzehnter die Play-offs für den europäischen Wettbewerb nur knapp verpasst.

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