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Europacup-Play-off: Rapid trifft auf Angstgegner Ried

Zum Matchcenter: SV Ried – SK Rapid

Mit einem späten Treffer von Kingstone Mutandwa rettete sich die SV Ried am Dienstagabend gegen den Wolfsberger AC ins Finale des Europacup-Play-offs. Nun wartet mit dem SK Rapid der österreichische Rekordmeister auf die Innviertler.

Das Hinspiel findet am Freitagabend in der BWT Oberösterreichischen Arena statt, das entscheidende Rückspiel folgt am Montag in Wien. Für beide Klubs steht viel auf dem Spiel: Der Sieger des Duells sichert sich den letzten österreichischen Startplatz für die zweite Qualifikationsrunde der UEFA Conference League.

 

 

Ried reitet auf der Euphoriewelle

Die Euphorie im Innviertel ist nach dem dramatischen Halbfinale riesig. Knapp 8000 Zuschauer werden am Freitag erwartet, die Arena dürfte restlos gefüllt sein. Mit dem 2:1 gegen den WAC verlängerte Ried nicht nur seine Saison, sondern darf auch weiter vom ersten Europacup-Auftritt seit 14 Jahren träumen.

Besonders im Fokus steht dabei Kingstone Mutandwa. Der 23-Jährige erzielte gegen Wolfsberg beide Treffer und hält nun bei 16 Saisontoren. So viele hat zuvor kein anderer Ried-Spieler in einer Bundesliga-Saison erzielt. „Wir müssen weiterkämpfen und uns so gut wie möglich vorbereiten, damit wir gegen Rapid einen Kampf liefern können“, sagte Mutandwa mit Blick auf die beiden Finalspiele.

Sportlich läuft bei den Wikingern derzeit vieles zusammen, dennoch wurde die Stimmung vor dem Finale von einer Personalie überschattet. Laut Medienberichten informierte Trainer Maximilian Senft die Mannschaft darüber, den Klub nach Saisonende zu verlassen und die Ausstiegsklausel zu ziehen. Ein Engagement beim Karlsruher SC steht wohl bevor.

 

 

Rapid will Saison retten

Die Ausgangslage bei Rapid ist ganz anders als im Innviertel. Die Wiener wollen nach einer durchwachsenen Saison doch noch den Sprung auf die internationale Bühne schaffen. Nach einem starken Beginn folgten zahlreiche Rückschläge auf nationaler wie internationaler Ebene. Nun soll das Play-off zumindest ein versöhnliches Ende bringen – wieder einmal.

Die Hütteldorfer stehen bereits zum vierten Mal im Finale des Europacup-Play-offs. Bislang konnte sich Rapid zweimal durchsetzen, zuletzt in der vergangenen Saison gegen den LASK. Allerdings hat Grün-Weiß zwei der bisherigen drei Hinspiele in diesem Wettbewerb verloren.

 

 

Dass Ried für Rapid kein angenehmer Gegner ist, zeigte sich in den vergangenen Jahren immer wieder. In dieser Bundesliga-Saison gewann jeweils das Auswärtsteam. Rapid siegte in Ried mit 2:0, doch die Innviertler revanchierten sich später mit einem 2:1-Erfolg in Wien. Zusätzlich setzte Ried im Cup-Viertelfinale mit einem klaren 3:0-Heimsieg gegen die Hütteldorfer ein Ausrufezeichen.

Das Hinspiel zwischen der SV Ried und dem SK Rapid findet am Freitag um 19:30 Uhr statt und wird live auf Sky übertragen.

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