Daher hat er sich gemeinsam mit Sportdirektor Rudi Völler auch schon mit Kapitän Joshua Kimmich und dessen Stellvertreter Jonathan Tah getroffen.
"Wir haben den Jungs gesagt: Natürlich darf sich jeder äußern. Ich maße mir nicht an, erwachsenen Menschen vorzuschreiben, was sie öffentlich sagen. Wenn ein Thema auftaucht, werden wir das aus Verbandssicht kommentieren, das kann ich machen. Wir dürfen solche Themen aber nicht auf die Spieler abladen", sagte Rettig.
Bei der WM vor vier Jahren hatte der DFB politische Themen nicht frühzeitig abgeräumt und damit auch die Mannschaft belastet. Das DFB-Team scheiterte wie schon 2018 in der WM-Vorrunde. Vor dem XXL-Turnier im Sommer (11. Juni bis 19. Juli) in den USA, Mexiko und Kanada gibt es aufgrund der Politik von US-Präsident Donald Trump erneut viele Diskussionen.
"Ich rate den Jungs gar nichts, außer gut Fußball zu spielen. Wenn sie Orientierung brauchen, werden wir ihnen natürlich einen Rat geben. Aber ganz sicher nicht ungefragt. Während der WM sollte der Fokus auf dem Sportlichen liegen", sagte Rettig.